Underdog Hundeschule

Hundeschule im Tierheim

Über mich

Ich wurde 1971 geboren und wuchs ab meinem zweiten Lebensjahr mit Hunden auf. Unser erster Hund war der Riesenschnauzerrüde „Syrus“. Mein Vater ging mit ihm, wie auch mit seinem Nachfolger „Alibaba“ zum Hundesport, wohin ich ihn bereits im Kindesalter begleitete. So hatte ich recht früh Einblicke in die Ausbildung zum „Dienst- und Gebrauchshund“. Als Jugendliche wurde ich dann mit meiner Schäferhündin „Asta“ selbst Mitglied in der SDG (Sektion Dienst- und Gebrauchshundewesen) und später, vorerst bis Ende der 90er Jahre, im SGSV (Schutz- und Gebrauchshundesportverband).

„Asta“ folgten „Wotan“, ein DSH-Rüde aus dem Tierheim sowie „Trude“, eine Riesenschnauzerhündin mit VDH-Papieren. Ich wurde Mitglied im PSK (Pinscher-/Schnauzer-Klub) und erhielt einen kleinen Einblick in die Welt der Rassehundezuchtverbände und des Ausstellungswesens. Trude war auch der erste Hund, der als Welpe bei mir einzog und gleichzeitig mein „Einstieg“ in die seit dieser Zeit bestehende Mehrhundehaltung. Nach Wotans Ableben (ca. 12jährig) kam ein Rauhaardackel namens „Felix“ zu uns, welcher im Tierheim als ziemlich hoffnungsloser Fall galt, da er sich durch etliche Vermittlungsstellen gebissen hatte. 2001 verfiel ich dann noch „Oscar“, einem Riesenschnauzer-G. Retriever-Mischlingswelpen. Oscar hat vermutlich die meisten Irrungen und Wirrungen in Sachen Hundeerziehung mit mir durchlebt – knapp 16-jährig, im Februar 2017 hieß es Abschied nehmen.

„Felix“ verstarb 2009 im Alter von 15 Jahren und Trudes Platz wurde eingenommen von „Gundel“, einem Irischen Wolfshund. Gundel übernahm ich einjährig – „Leine“ und „Umwelt“ waren für sie bis dahin Fremdworte, was mich anfangs ziemlich an meine Grenzen brachte und für ein kritisches Überdenken meines bis dahin bewährten Handelns sorgte. Im – für einen IW schon eher (leider) hohen – Alter von sechs Jahren wurde sie sogar noch Mantrailerin, was ihr sichtlich Spaß machte. Mit ihrer Souveränität war sie mir eine große Hilfe bei der Arbeit mit manch anderem Hund … Sie verließ uns im Dezember 2014.

Inzwischen begleiten mich „Mischka“, ein Leonberger-DSH-Mix, „Brix“, ein DSH und „Gerdi“, ein Schnauzer-Mix aus Rumänien, übernommen von „Tiere in Not Odenwald“. Alle drei werden im Hundeschul-Betrieb, z.B. für Hundebegegnungen eingesetzt.

 

 

 

Ab und zu haben wir auch Besuchs- oder Pflegehunde zu Gast – für mich immer wieder spannend, diese zu integrieren sowie Gelegenheit, Hunde zu beobachten.

 

Anfang der 90er Jahre begann ich ehrenamtlich, ab 1996 in Teilzeit und ab 1997 bis Mai 2005 in Vollzeit im Tierheim Chemnitz zu arbeiten. Hier war ich hauptsächlich für den Hundebereich verantwortlich. Während dieser Zeit lernte ich die „Eberhard-Trumler-Station“ und damit verbunden auch Erika Trumler sowie die „Gesellschaft für Haustierforschung“ kennen. Als weiteren großen Gewinn sehe ich, daß ich Urs Ochsenbein kennen lernen durfte. Er besuchte in den 90ern gemeinsam mit einigen Trainern seines „Zür´cher Hundezentrums“ Tierheime in Deutschland, arbeitete nach seinem Konzept mit problematischen Hunden und leitete die Tierpfleger diesbezüglich an. Anschließend führten wir nach diesem Konzept für ca. drei Jahre „Orientierungskurse für Mensch & Hund“ durch.

Trumlers wie auch die Erkenntnisse von Urs Ochsenbein haben maßgebend meine Arbeit im Tierheim geprägt und natürlich habe ich in all den Jahren als Tierpflegerin sowie mit meinen eigenen Hunden viele wertvolle Erfahrungen sammeln können.

Von 2012 bis 2014 absolvierte ich das Studium bei „CANIS – Zentrum für Kynologie“ und bin nun „Canis-Absolventin“ und zertifizierte Hundetrainerin/Hundeverhaltensberaterin nach den Richtlinien der Tierärztekammer Schleswig-Holstein.

Ich besitze die Erlaubnis gem. § 11 TierSchG für Dritte Hunde auszubilden bzw. die Ausbildung von Hunden durch den Tierhalter anzuleiten. 

Mein Hauptanliegen ist es, Hundehaltern nahe zu bringen, wie ihr Hund ein verläßlicher Partner

wird und vor allem, wie sie zum verläßlichen Sozialpartner ihres Hundes werden – dies ist die Grundlage einer stabilen Mensch-Hund-Beziehung und die Basis für eine erfolgreiche Erziehung.

Nachfolgend eine Aufstellung der Studieninhalte, Praktika u.a. besuchter Veranstaltungen

Seminare

  • Einführung in die Kynologie
  • Rassen des Hundes
  • Körpersprache des Hundes
  • Wie lernt der Hund? – Grundsätze des Lernverhaltens
  • Das Verhalten des Hundes (ontogenetische Entwicklung, Kommunikation, Spiel- und Aggressionsverhalten, Sozialverhalten und soziale Organisation)
  • Anatomie, Physiologie und Gesundheit des Hundes
  • Genetische Grundlagen der Hundezucht
  • Verhaltenstherapie und Verhaltensmodifikation

Dozenten: Dr. Dorit Feddersen-Petersen, Dr. Iris Mackensen-Friedrichs, Michael Grewe, Gerd Leder, Dr. Walter Reulecke, Nicole Kieschnick,  Dr. Monika Schrödter

Workshops

  • Kommunikation zwischen Mensch & Hund – Grundsätze der Körpersprache
  • Leinenführigkeit
  • Welpenentwicklung und -erziehung – Aufbau und Moderation einer Welpengruppe
  • Junghundetraining
  • Möglichkeiten von Spiel und Beschäftigung bei Haus- und Familienhunden
  • Arbeit mit jagenden Hunden
  • Arbeit mit aggressiven Hunden
  • Arbeit mit ängstlichen Hunden
  • Häusliches Programm und Konfliktmanagement

Dozenten: Rainer Dorenkamp, Anne Klose,Bettina Bannes-Grewe, Lisa Pinsdorf, Katharina Stinchcombe, Ina Pfeifle

Praktika

  • Praktische Wochen – Hundeerziehung in Theorie und Praxis (artgerechter Umgang mit Hunden, Schwerpunktthemen, Erstgespräch, Didaktik, praktische Übungen)
  • Trainingslager Hundeerziehung
  • Ethogramm des Wolfes (Wolfcenter Dörverden)
  • Ethogramm des Hundes (Hundeschule/-pension „Hundeleben“), Wesenstest
  • Beratungswoche – Beratung im Rahmen von Mensch-Hund-Beziehungen

Dozenten: Michael Grewe, Rainer Dorenkamp,Ina Pfeifle, Bettina Bannes-Grewe, Dr. Iris Mackensen-Friedrichs, Nicole Kieschnick, Britta Hergenhan, Linda Nebel, Claudia Lange

 


 

„T.i.N.O. -Tiere in Not Odenwald e.V.“/“Hundecampus Odenwald“, Reichelsheim/Spreng: Arbeit im Hundehaus mit ängstlichen und aggressiven Hunden; Tierpflege; Verhaltensbeobachtungen in den Hundegruppen/Raufergruppe; Teilnahme an Trainingsstunden

„Hundezentrum Mittelfranken“ Gerd und Carmen Schuster, Weiltingen: Pflege und Betreuung von Pensionshunden; Mitarbeit in Gruppen- und Einzelstunden; Kennen lernen und Beobachten der Dingos; Teilnahme an einem (Live)-Wesenstest

„Hundeschule familiaris“ Sabine Handel, Chemnitz: Pflege und Betreuung von Pensionshunden; Teilnahme an Gruppen- und Einzelstunden; Einblicke in die Blindenführhundausbildung und Mitarbeit bei der Gewöhnung

„Hundeschule/-pension Hundeleben“, Bad Bramstedt: Pflege und Betreuung von Pensionshunden (in Gruppenhaltung); Teilnahme an Gruppen-und Einzelstunden

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(S)=Seminar    (V)=Vortrag/Vorträge   (WS)=Workshop

Wolfswinkler Hundetage (V) 1997, 2011, 2012

Körpersprachliches Longieren für Trainer (WS) – Sami el Ayachi, 2015

Gestaltung von Sozialkontaktgruppen (WS) – CANIS, 2015

Seminar Wesenstester/Gutachter für das Hundewesen (S) – HZ Mittelfranken, 2015

Schnüffel uns glücklich … (WS) – CANIS, 2016

Formalismus und Distanzarbeit (Teil 1-WS) – CANIS, 2016

Mantrailing für Trainer (Teil 1-WS) – CANIS, 2017

Herdenschutz und Bodyguard – starke Hunde im Gespräch (WS) – HZ Mittelfranken, 2017

Lebenslänglich aggressiv? – Professionelles Arbeiten mit aggressiven Hunden (Teil 1-WS) – HZ Mittelfranken 2017

CANIS-Coaching 2017

Herdenschutzhunde (S 2019 Eleonore Rösner)

CANIS-Coaching 2019

Lebenslänglich aggressiv? – Professionelles Arbeiten mit aggressiven Hunden (Teil 2-WS) – HZ Mittelfranken 2019

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Außerdem

Hundetraining und -Betreuung für die Produktion „Erzgebirge-Krimi“